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ANINOVA hat in Weihnachts-Haarclips von ALDI Süd Echtpelz aus China nachgewiesen. Die Organisation fordert den sofortigen Verkaufsstopp, eine Rückrufaktion und Aufklärung der Kundschaft.
Die Tierrechtsorganisation ANINOVA e. V. warnt vor einem Weihnachtsartikel, der derzeit bei ALDI Süd als Aktionsware angeboten wird. Es handelt sich um sogenannte „Haarklammern“ mit rentierähnlichen Verzierungen, erhältlich in Varianten mit weißem oder schwarzem Fell. Untersuchungen von ANINOVA haben eindeutig ergeben, dass das verarbeitete Material Echtpelz ist. Unter dem Fell ist die Tierhaut (Leder) klar erkennbar – etwas, das bei Kunstfell nicht vorkommt.Das Produkt stammt laut Verpackung aus China, kostet 1 Euro und enthält keinerlei Hinweise auf die Verwendung tierischer Materialien. Verbraucher*innen können nicht erkennen, dass es sich um Echtpelz handelt.
Besonders schwerwiegend ist, dass ALDI Süd beim internationalen Programm Fur Free Retailer gelistet ist und öffentlich erklärt, zu 100 % pelzfrei zu sein. Der nun festgestellte Echtpelz steht in direktem Widerspruch zu dieser Selbstverpflichtung.
Pelz steht immer für enormes Leid. In der internationalen Pelzproduktion – insbesondere in China, woher ein Großteil des weltweiten Pelzes stammt und wo auch dieser Artikel hergestellt wurde – verbringen Tiere ihr kurzes Leben in engen Drahtkäfigen. Füchse, Marderhunde, Kaninchen und andere Tiere werden oftmals unter brutalen Bedingungen gehalten, viele erleiden Verletzungen, Stress und Verhaltensstörungen. Am Ende steht eine Tötung, die häufig ohne ausreichende Betäubung erfolgt. Für ein einzelnes kleines Accessoire wie diesen Haarclip verliert ein Tier sein Leben.
Viele Menschen kaufen solche Accessoiress in der Vorweihnachtszeit in dem guten Glauben, dass es sich um harmlose Deko handelt – häufig, ohne zu ahnen, dass Tiere dafür getötet wurden. Die fehlende Kennzeichnung erhöht das Risiko, dass Menschen solche Accessoire bedenkenlos erwerben.ANINOVA hat ALDI Süd bereits informiert und den sofortigen Rückzug des Produkts aus dem Sortiment gefordert. Zudem erwartet ANINOVA eine transparent kommunizierte Erklärung, wie es trotz einer „pelzfrei“-Selbstauskunft zu diesem Vorgang kommen konnte.
„Es ist völlig inakzeptabel, dass unter dem Label eines angeblich pelzfreien Unternehmens Echtpelz verkauft wird. Menschen greifen zu diesem Produkt, ohne zu ahnen, dass dafür Tiere getötet wurden. Wir erwarten, dass ALDI Süd sofort reagiert und diesen Artikel aus dem Sortiment nimmt“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender von ANINOVA.
Zudem hat ANINOVA den Fur Free Retailer umfassend über den Fall informiert und um eine Prüfung des Vorgangs gebeten.Wir empfehlen daher, grundsätzlich keinen Pelz zu kaufen – auch keinen vermeintlichen Kunstpelz. Immer wieder zeigt sich, dass angeblicher Kunstpelz sich in Wahrheit als Echtpelz entpuppt. Dieses Missverhältnis ist besonders absurd: Echter Pelz ist im Einkauf häufig sogar günstiger als Kunstpelz. Viele Menschen glauben daher irrtümlich, dass bei besonders günstigen Produkten kein echtes Tierfell verarbeitet sein könne – doch genau das ist oftmals der Fall.
Weitere Informationen hier.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
ANINOVA e.V.
Herr Jan Peifer
An der Autobahn 23
53757 Sankt Augustin
Deutschlandfon ..: 02241-261549-2
fax ..: 02241-261549-1
web ..: http://www.aninova.org
email : Presse@aninova.orgDer Focus von ANINOVA e.V. liegt in den Bereichen Massentierhaltung und Pelz. Die Tierrechtsorganisation zeigt mit Aufdeckungen und Undercover Recherchen auf, wie sogenannte Nutztiere in Deutschland gehalten werden. Weitere Informationen unter www.aninova.org
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email : Presse@aninova.orgDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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Echtpelz-Schock bei ALDI Süd: ANINOVA warnt vor Weihnachts-Haarclips aus China
veröffentlicht am 18. November 2025 in der Rubrik Allgemein
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