• In einer Wohlfühlkultur soll sich jedes einzelne Teammitglied wohlfühlen. Im betrieblichen Alltag ist das nicht immer einfach.

    BildHier treffen unterschiedlichste Charaktere aufeinander, jeder hat bei seiner täglichen Arbeit eine bestimmte Funktion zu erfüllen und muss unterschiedliche Interessen berücksichtigen.Konflikte und Auseinandersetzungen sind also vorprogrammiert, und während der eine weniger darunter leidet, wenn es zu einer langen und heftigen Diskussion kommt, ist der andere tagelang betrübt, wenn nur eine kleine Meinungsverschiedenheit mit dem Kollegen auszutragen ist. In Unternehmen, die sich im Sinne des Feel Good Managements strukturieren, dürfte es in der Regel eine flache Hierarchie geben. Vielleicht arbeitet man je nach Aufgabenstellung in wechselnden Teams zusammen, unter Umständen muss man sich immer wieder auf andere Menschen einstellen und mit neuen Kollegen produktiv zusammenarbeiten. Wer bisher gewohnt war, in einem bekannten Umfeld im gleichen Team zu arbeiten, hat mit diesem neuen Arbeitsumfeld vielleicht Schwierigkeiten. Dies mag umso mehr für eher introvertierte Mitarbeiter gelten, die von sich aus eher weniger auf andere Menschen zugehen und die sich eher selten offen mit Fremden austauschen.

    Vor diesem Hintergrund kommt dem Feel Good Manager eine große Bedeutung zu. Es ist Teil seiner Aufgabe, Gemeinschaftserlebnisse für alle zu initiieren, zu organisieren und durchzuführen. Teamevents sollen ein positives Gefühl der Gemeinsamkeit vermitteln. Wichtig sind solche Veranstaltungen einerseits, um die Mannschaft in guten Zeiten aufeinander einzuschwören, damit sie in Krisenzeiten zusammenhält. Andererseits spielen sie eine wichtige Rolle, um Konflikte im Team gezielt aufzulösen. Dabei hat das Teamfeedback einen besonderen Stellenwert.

    Offenheit, Vertrauen und Toleranz
    Der regelmäßige zwanglose Austausch mit den Kollegen kommt im Arbeitsalltag häufig zu kurz. Wohl jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie hilfreich ein kurzes Gespräch in der Küche ist, wenn man ein Problem mit der Nachbarabteilung zu lösen hat und bei einem Kaffee ganz entspannt darüber reden kann. Das zwanglose Umfeld und der gemeinsam genossene Kaffee haben offenbar einen konstruktiven Effekt auf die Beteiligten. Im Ergebnis gelingt es in einem informellen Gespräch häufig viel schneller und besser, die gegenseitigen Interessen offenzulegen, zu verstehen und eine konstruktive Lösung zu finden, die allen Beteiligten weiterhilft. In einem formellen Termin unter Beteiligung der Leiter ist das häufig nicht so schnell und effektiv möglich. Ein erfahrener Feel Good Manager kennt diese Vorteile des informellen Treffens und nutzt die Chancen, die sich daraus ergeben. Er setzt es sich zum Ziel, derartige Gemeinschaftserlebnisse regelmäßig zu initiieren, um ihren positiven Effekt zu verstärken. Wenn möglich, nutzt er das Instrument der Zwanglosigkeit für gemeinsame Treffen und schafft so eine Basis dafür, dass sich die Teams untereinander und die einzelnen Teammitglieder schneller gut kennenlernen. Er schafft dadurch den Raum für gegenseitiges Verständnis, er gibt die Möglichkeit für einen individuellen Austausch ohne Zeitdruck und legt die Basis, sich mit Offenheit, Vertrauen und Toleranz zu begegnen. Im Idealfall nehmen alle Teammitglieder in regelmäßigen Abständen an solchen Gemeinschaftserlebnissen teil.

    Wichtig ist dabei, dass es sich um freiwillige Veranstaltungen handelt. Kein Mitarbeiter darf das Gefühl haben, dass es sich um eine Verpflichtung handelt, für die er vielleicht noch seine Freizeit opfern muss. Wer nämlich den Eindruck hat, dass er eine solche Veranstaltung in seiner freien Zeit besuchen muss, um sich mit seinen Kollegen auszutauschen, hat schnell einen eher schlechten Eindruck und wird nur widerwillig teilnehmen. Dem Feel Good Manager kommt deshalb die wichtige Aufgabe zu, diese Teamveranstaltungen so zu organisieren, dass die Teilnahme für alle möglich ist, ohne dass man sich dabei unter Druck gesetzt fühlt. Neben der gefühlten Freiwilligkeit ist es wichtig, dass solche Erlebnisse insgesamt ein positives Image haben. Nur dann wird der Einzelne gerne teilnehmen und sich auf den lockeren Austausch einlassen. Das positive Image geht auch damit einher, dass jedes Teammitglied das Gefühl haben muss, dass es von der Teilnahme profitiert. Jeder Einzelne muss somit genau verstehen, welche Vorteile er hat, wenn er freiwillig teilnimmt. Der Profit kann in dem gemeinsamen positiven Erlebnis bestehen, er kann in dem Gefühl bestehen, dass man zusammen etwas Großartiges leistet, er kann aber auch darin bestehen, dass man sich in seiner Entwicklung bestätigt fühlt oder sich insgesamt im Team einfach wohlfühlt.

    Negative Strömungen frühzeitig erkennen
    Als Feel Good Manager benötigt man bei solchen Veranstaltungen eine Menge Fingerspitzengefühl, denn es gilt, die richtigen Veranstaltungen in der passenden Form zu initiieren, zu organisieren und durchzuführen. Auf der einen Seite muss er ein sicheres Gefühl haben, welches Event gut bei der Belegschaft ankommt und einen gewissen Mehrwert bringt. Um das zu beurteilen, muss er in der Mitarbeiterschaft gut vernetzt sein und den regelmäßigen Austausch pflegen. Auf der anderen Seite ist es wichtig, das Feedback der Teilnehmer und der gesamten Belegschaft regelmäßig einzuholen und einzufordern. Wer Teamfeedback gezielt fordert und nutzt, verschafft sich einen kontinuierlichen Eindruck zur Stimmung in der Mannschaft und kann gegenläufige oder negative Strömungen leicht aufnehmen und steuern. Deshalb ist es wichtig, Teamfeedback einzuholen und zu filtern. Nicht jede Rückmeldung aus der Mannschaft ist zielführend, nicht jedes Feedback muss berücksichtigt werden. Dennoch ist es unbedingt nötig, jedem Mitarbeiter das Gefühl zu geben, dass seine Rückmeldung wertvoll ist und weiterhilft. Feedback einzuholen und konstruktiv zu verwerten, ist also eine ganz elementare Aufgabe, die der Feel Good Manager bei solchen Teamveranstaltungen ausübt. Feedback soll offen, direkt und zeitnah gegeben werden, was aber in der Praxis nicht für jeden Mitarbeiter in Frage kommt. Vor allem negative Rückmeldungen gibt man vielleicht eher anonym. Auch damit muss der Feel Good Manager umgehen. Je eher es ihm gelingt, die Rückmeldungen aus dem Team aufzunehmen, sie ernstzunehmen und zu berücksichtigen, desto eher schafft er den Rahmen dafür, dass jeder Einzelne gerne an einem Teamevent teilnimmt, sich dort einbringt und dadurch wertvolle Anregungen für das gesamte Team gibt.

    Wie Teams auf einem hohen Niveau funktionieren
    Wenn ein Team funktioniert, sind solche regelmäßigen Gemeinschaftserlebnisse hilfreich, um die Stimmung auf einem hohen Niveau zu halten und jedem Einzelnen das Gefühl der Wertschätzung zu geben. So unterstützt man jeden Mitarbeiter dabei, seinen Platz im Team zu finden und sich im Austausch mit seinen Kollegen und in seiner Rolle wohlzufühlen. In einer schwierigen Teamsituation ist noch etwas mehr Initiative gefordert, doch der Feel Good Manager hat auch hier eine Reihe von Ansatzpunkten. Ist ein Mitarbeiter zum Beispiel aus einer anderen Abteilung neu ins Team gekommen oder hat das Team einen neuen Leiter bekommen, führt das manchmal zu unausgesprochenen Konflikten. Bis sich alle aneinander gewöhnt haben, bis man mit der Art des neuen Kollegen oder Leiters klar kommt und bis man weiß, wie man sich gegenseitig einzuschätzen hat, geht einige Zeit ins Land. Unter Umständen stellt sich im Lauf der Zeit auch deutlich heraus, womit man sich nicht arrangieren will. Vielleicht kommt es zu Schwierigkeiten, weil Kompetenzen nicht klar abgegrenzt sind oder weil jemand eine persönliche Eigenschaft hat, die man gar nicht akzeptieren mag. Die Gründe für solche Konflikte im Team sind so unterschiedlich wie die Teammitglieder und ihre Eigenschaften. Trotzdem gilt es, alle an Bord zu holen und dazu anzuhalten, die beste Leistung zu geben. Positive gemeinschaftliche Erlebnisse im Team können in dieser Situation dazu beitragen, die Stimmung zu entschärfen. Ein erfahrener Feel Good Manager wird vermutlich unterschiedlichste Methoden des Konfliktmanagements anwenden, um zuerst herauszufinden, worin die Konflikte bestehen und wie sie ausgelöst wurden. Auch dabei ist Teamfeedback hilfreich, es muss angefordert und konstruktiv genutzt werden, ohne es in irgendeiner Form zu werten.

    Richtig Feedback geben
    Dazu nutzt ein Feel Good Manager die Techniken des Feedbacks unter Umständen ganz gezielt. Das heißt, er lässt sich von den einzelnen Teammitgliedern zeitnah und direkt anhand von konkreten Beispielen beschreiben, in welcher Situation man sich nicht wohl fühlt oder wann die Stimmung im Team schlecht ist. Treten gleiche Beschreibungen häufiger auf, haben sie offenbar ein gewisses Gewicht. Ausschlaggebend ist, dass er beim Einholen des Feedbacks nicht wertet, wenn Feedback basiert auf einer persönlichen Empfindung. Es ist wichtig, jeden Mitarbeiter in dieser Situation um Feedback zu bitten, wobei ein erfahrener Wohlfühlmanager natürlich weiß, dass nicht jede Rückmeldung gleichermaßen sofort zum Ziel führt. Hat man das Feedback aus dem Team eingeholt, ist es im nächsten Schritt zu filtern, um aus der Häufigkeit von Nennungen und der Art der Beschreibung abzuleiten, wo die Konflikte im Team ihre Ursache haben könnten. Sind nur einzelne Teammitglieder davon betroffen, bemüht man sich, mit ihnen eine tragfähige Lösung zu erarbeiten. Geht es um das Team als Ganzes, muss die gesamte Mannschaft daran beteiligt sein. Gelingt es dann, ein gemeinsames Teamerlebnis zu schaffen, an dem alle ihren Anteil haben und das von allen Beteiligten als Erfolg gewertet wurde, hat man gute Chancen, dass diese Mannschaft auch in Zukunft gut zusammenarbeitet.

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    CHRISLEY AKADEMIE
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    Wie nutzt man Team-Feedback in einer Wohlfühlkultur?

    veröffentlicht am 16. Oktober 2019 in der Rubrik Allgemein
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