• Vancouver, British Columbia, Kanada, den 27. Februar 2023 – Defence Therapeutics Inc. (Defence oder das Unternehmen), ein kanadisches biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von immunonkologischen Vakzinen und Technologien zur Arzneimittelverabreichung spezialisiert hat, freut sich, seine Stakeholder über seine erreichten Erfolge auf den neuesten Stand zu bringen und die künftigen Meilensteine für 2023 mitzuteilen.

    In den letzten drei Jahren befasste sich Defence sehr intensiv mit der Entwicklung seiner AccumTM-basierten Plattform. Die Strategie und Priorität des Teams von Defence besteht darin, die Vielseitigkeit der AccumTM-Technologie nachzuweisen bzw. zu nutzen und in diesem Zusammenhang zu zeigen, dass sie in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden kann, einschließlich i) der Entwicklung eines zellbasierten Krebsimpfstoffs gegen solide Tumore, ii) des Einsatzes von AccuTOXTM, einem kleinen Variantenmolekül auf Basis von AccumTM, das als injizierbares Medikament gegen solide Tumore eingesetzt werden kann, iii) der Entwicklung einer intranasalen AccuTOXTM-Formulierung zur Behandlung von Lungenkrebs unter Verwendung eines nicht invasiven Verfahrens, iv) der Entwicklung eines proteinbasierten Impfstoffs gegen Gebärmutterhalskrebs mit doppelter Funktion (prophylaktisch und therapeutisch), v) der Fortführung unseres spezifisch gegen Brustkrebs eingesetzten Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC)-Programms mit dem Ziel, eine GLP-Studie einzuleiten, und schließlich vi) der Untersuchung der Boosterwirkung von AccumTM bei der mRNA-Impfplattform.
    www.irw-press.at/prcom/images/messages/2023/69447/Defence-press-release-PhaseI_Programs_Feb_27_2023_de.001.png

    Die bei jedem der nachstehend aufgeführten Programme durchgeführten Aktivitäten werden kurz beschrieben, wobei im Zuge der weiteren Entwicklungen und Fortschritte noch viele weitere Neuigkeiten und Updates mitgeteilt werden. Das Unternehmen wird außerdem die Möglichkeiten von Partnerschaften, der Lizensierung der Technologie und der Nutzung von strategischen Chancen zur gemeinsamen Entwicklung erwägen und bewerten.

    Entwicklung eines zellbasierten ARM-Krebsimpfstoffs

    Defence setzte eine Variante von AccumTM (das A1) ein, um mesenchymale Stromazellen in antigenpräsentierende Zellen umzuprogrammieren. Dieser Standard-Universalimpfstoff (d.h. allogen für den Empfänger) ist in der Lage, bei Tieren schon bestehende Lymphome und Melanome zu heilen, wobei die bei dieser Impfstrategie beobachtete therapeutische Wirkung zusammen mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Anti-PD-1 einen Synergieeffekt auslöste. Die geimpften Tiere überlebten, wobei die große Mehrheit den bestehenden Tumor abstieß und für einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten tumorfrei blieb. Defence leitete die Produktion seines ARM-Impfstoffs im ersten Quartal 2023 mit dem Ziel ein, mit der Behandlung von Patienten mit soliden Tumoren im Rahmen einer klinischen Phase I-Studie bis zum vierten Quartal 2023 zu beginnen.

    AccuTOXTM als injizierbares Medikament gegen Krebs

    Krebs kann allgemein als Zustand unkontrollierter Zellwucherung beschrieben werden. Dies ist hauptsächlich auf den Verlust der Fähigkeit einer bestimmten Zelle zurückzuführen, ihren eigenen Zelltod über spezifische Proteine, die ungewöhnliche Aktivitäten feststellen können, zu aktivieren. Obwohl es schwierig ist, diese spezifischen Signalwege zur Verursachung des Tods von Krebszellen zu reaktivieren, kann AccuTOXTM dieses Problem beheben. AccuTOXTM, eine AccumTM-Variante, ist in der Lage, das Krebswachstum zu kontrollieren, wenn sie direkt in die Tumore eingespritzt wird. Der Einsatz von AccuTOXTM in Kombination mit multiplen Immuncheckpoints führt auf der Basis der präklinischen Tumormodell-Studien an Mäusen zu einer Überlebensrate zwischen 60% und 100%. Bezüglich der Wirksamkeit von AccuTOXTM wurde in einer ergebnisoffenen transkriptomischen Analyse festgestellt, dass der Kandidat verschiedene wesentliche Signalwege einschließlich derjenigen zur DNA-Replikation, Zellteilung, Zellintegrität und multipler Modifizierungen, die sich auf die DNA-Aktivität auswirken, beeinträchtigt. Die Akkumulierung von durch AccuTOXTM ausgelösten umfassenden Zellreparaturmechanismen, kombiniert mit dem Aufbau von fehlgefalteten Proteinen und der Erzeugung von freien Radikalen führt zu irreversiblen DNA-Schäden, die wiederum einen allgemeinen Zusammenbruch von verschiedenen zellulären Signalwegen bewirken und so zum effektiven Tod der Krebszelle führen.

    Das Defence-Team hat alle präklinischen und GLP-Studien in Zusammenhang mit dem AccuTOXTM-Molekül als injizierbares Medikament für solide Tumore abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Medikament das Tumorwachstum stoppen kann und einen Synergieeffekt in Kombination mit multiplen Immuncheckpoint-Inhibitoren bewirkt. Defence wies außerdem in toxikologischen GLP-Studien unter Einsatz von Nagetier- und Hundemodellen nach, dass der Wirkstoff sicher ist und gut vertragen wird. Defence arbeitet derzeit mit der Krebsforschungseinrichtung City of Hope (Los Angeles, Kalifornien, USA) zusammen, um den Antrag auf Zulassung eines neuen Prüfarzneimittels [Investigational New Drug, IND] vorzubereiten, um eine klinische Phase-I-Studie bei Patienten mit Melanomen einzuleiten.

    Eine intranasale AccuTOXTM-Formulierung gegen Lungenkrebs

    Der mit AccuTOXTM erzielte Erfolg regte das Unternehmen dazu an, eine intranasale Formulierung bei Tieren mit bestehendem Lungenkrebs zu testen. Nach Abschluss von Studien zur maximal verträglichen Dosis (MTD) zur Ermittlung der besten Dosierung zeigte sich, dass die Verabreichung von AccuTOXTM die Anzahl der Krebsknoten insbesondere in der Gruppe, die mit der Kombination mit dem Immuncheckpoint-Inhibitor Anti-PD1 behandelt wurde, um mehr als 50 % reduzierte. Defence arbeitet derzeit mit einem US-amerikanischen Unternehmen zusammen, um das beste Medizinprodukt für den Transport von AccuTOXTM zu ermitteln. Es wurden toxikologische Studien nach GLP-Grundsätzen bei Hunden und Ratten eingeleitet, um die Sicherheit der Formulierung unter Einsatz einer medizinischen Sprühvorrichtung zu messen. Auf diesen Meilenstein folgt die Einreichung des IND-Antrags zwecks Erhalt der Genehmigung für die Durchführung einer klinischen Phase-I-Studie gegen Lungenkrebs. Durch den Nachweis eines hervorragenden Sicherheits- und Verträglichkeitsprofils bei Patienten kann AccuTOXTM zur Antikrebstherapie der nächsten Generation für eine breite Palette von Indikationen werden.

    Ein proteinbasiertes Vakzin, das gezielt gegen Gebärmutterhalskrebs eingesetzt wird

    Gebärmutterhalskrebs wird durch humane Papillomviren (HPV), eine sexuell übertragbare Infektion, verursacht. Sind sie HPV ausgesetzt, durchlaufen die Epithelzellen des Gebärmutterhalses eine Reihe von Transformationsereignissen, die schließlich zur Zell-Immortalisierung und Tumorentwicklung führen. Trotz der Bemühungen, die Prävalenz von Gebärmutterhalskrebs zu reduzieren, gibt es außer der Standardmethode (Operation) derzeit keine Behandlung für diese Krebsart. Unter Einsatz der AccumTM-Plattform entwickelte Defence AccuVAC-PT007, einen proteinbasierten Impfstoff, der gezielt gegen das onkogene Protein E7 des HPV-Virus wirkt. AccuVAC-PT007 von Defence bietet trotz zahlreicher Herausforderungen einen vollständigen Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs (vorbeugende Impfung). Der Impfstoff war auch wirksam bei der Kontrolle des Wachstums bestehender Gebärmutterhalskarzinome, was durch die Kombination mit verschiedenen Immuncheckpoint-Inhibitoren weiter verstärkt werden konnte. So bewirkt AccuVAC-PT007 beispielsweise eine Überlebensrate von 70 % bei Nagetieren, wenn es in Kombination mit Anti-PD-1 oder Anti-CTLA4 eingesetzt wird. Der Einsatz des Anti-CD47-Antikörpers, der die durch den Krebs verursachte Hemmung der Efferozytose durch phagozytische Zellen blockiert, verstärkt die antitumorale Immunantwort und bewirkt eine Steigerung der Überlebensrate auf 100 %. Defence hat die GLP-Studien bei Nagetieren abgeschlossen und beabsichtigt derzeit, selbstständig eine klinische Phase-I-Studie einzuleiten oder eine Partnerschaft mit einem Pharma-Unternehmen für dieses Programm einzugehen, um eine klinische Phase-I-Studie durchzuführen.

    Fortschritte beim AccumTM-ADC-Programm

    Der klinische Schwerpunkt der ADC-Unternehmen lag immer auf Brustkrebs. Jedoch ist das Behandlungsschema langwierig (zahlreiche Zyklen) und erfordert hohe Dosen, während die therapeutische Antwort beschränkt ist. Durch das Reengineering dieser ADCs mit AccumTM hat Defence nachgewiesen, dass es in der Tat möglich ist, die Wirksamkeit der kommerziell verfügbaren ADCs um mehr als das Hundertfache zu steigern. Dieser Ansatz gilt für kommerziell verfügbare ADCs, und Defence arbeitet derzeit parallel daran, sein eigenes Produkt mit seinen geschützten Antikörpern und Wirkstoffen zu entwickeln. Defence ist außerdem dabei, seine Formulierung zu optimieren und verschiedene AccumTM-Varianten zu bewerten, um die beste Kombination zur Erzielung der optimalen Wirksamkeit zu ermitteln. Es wird beabsichtigt, 2023 mit der Durchführung von GLP-Studien zu beginnen und im Anschluss den IND-Antrag auf Einleitung einer klinischen Phase-I-Studie gegen Brustkrebs einzureichen.

    AccumTM verstärkt die therapeutische Wirkung von mRNA-Impfstoffen

    Der Ansatz der mRNA-Impfung bietet gegenüber dem Einsatz peptid- oder proteinbasierter Vakzine enorme Vorteile. Im Gegensatz zu anderen Biomolekülen ist mRNA überaus empfindlich gegenüber schwierigen Bedingungen wie einem hohen Säuregrad und Enzymreaktionen, die ihre therapeutische Wirksamkeit unverzüglich beeinträchtigen würden. Darüber hinaus müssen mRNA-Moleküle das Cytoplasma erreichen, wo sie wirkungsvoll in volle Proteine umgewandelt werden können. An diesem Punkt könnte AccumTM zusätzliche Stabilität und Wirkungsstärke einbringen. Defence arbeitet daher mit einem europäischen Privatunternehmen zusammen, um mRNA-Impfstoffe in Verbindung mit AccumTM zu synthetisieren. Defence hat jetzt mit dem Erreichen der Synthese und der Qualitätskontrolle der aminomodifizierten OVA-mRNA mit PolyA-Schwanz die erste Phase der Entwicklung seines mit AccumTM verknüpften mRNA-Vakzins abgeschlossen. Defence arbeitet derzeit am zweiten Schritt, der aus der Verknüpfung von AccumTM-Varianten mit aminomodifizierter mRNA sowie Tests und Analysen bezüglich i) der Wirkung von AccumTM und Linkern auf die mRNA-Stabilität, ii) der Linker-Verbindung mit aminomodifizierter mRNA, iii) der AccumTM-Verknüpfung mit linker-aminomodifizierter mRNA und schließlich iv) der Aufreinigung und Analyse der AccumTM-linker-aminomodifizierten mRNA besteht. Der dritte und letzte Schritt dieser AccumTM-mRNA-Impfstoffentwicklung, der für das zweite Quartal 2023 angesetzt ist, wird aus der Herstellung einer kleinen Impfstoffmenge bestehen, um in vivo-Studien an Tieren als direkten Vergleich zwischen mit AccumTM verknüpften und reinen mRNA-Vakzinen hinsichtlich ihres Potenzials, eine Immunantwort zu erzeugen, die bestehende Tumore beseitigen und kontrollieren kann, durchzuführen.

    Über Defence:

    Defence Therapeutics ist ein börsennotiertes Biotech-Unternehmen, das unter Einsatz seiner firmeneigenen Plattform daran arbeitet, die nächste Generation von Impfstoffen und ADC-Produkten zu entwickeln. Der Kern der Defence Therapeutics-Plattform besteht in der ACCUM-Technologie, die einen präzisen Transport von Impfantigenen oder ADCs in intakter Form zu den Zielzellen ermöglicht. Als Folge davon kann eine verbesserte Effizienz und Wirksamkeit gegen schwere Erkrankungen wie Krebs und Infektionskrankheiten erreicht werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie von:
    Sebastien Plouffe, Präsident, CEO und Direktor
    Tel.: (514) 947-2272
    Splouffe@defencetherapeutics.com
    www.defencetherapeutics.com

    Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Aussagen

    Diese Mitteilung enthält bestimmte Aussagen, die als zukunftsgerichtete Aussagen eingestuft werden können. Mit Ausnahme von Angaben über historische Fakten sind alle Aussagen in dieser Mitteilung, die sich auf Ereignisse oder Entwicklungen beziehen, deren Eintritt vom Unternehmen erwartet wird, zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen, bei denen es sich nicht um historische Fakten handelt, sind im Allgemeinen – jedoch nicht immer – durch Begriffe wie erwartet, plant, antizipiert, glaubt, beabsichtigt, schätzt, prognostiziert, möglich und vergleichbare Ausdrücke oder die Aussage, dass bestimmte Ereignisse oder Zustände eintreten werden, würden, könnten oder sollten, gekennzeichnet. Auch wenn das Unternehmen der Ansicht ist, dass die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Erwartungen auf angemessenen Annahmen beruhen, stellen diese Erklärungen keine Garantien für die zukünftige Leistung dar, und die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten Ergebnissen abweichen, gehören Maßnahmen von Aufsichtsbehörden, Marktpreise und die anhaltende Verfügbarkeit von Kapital und Finanzierungsmöglichkeiten sowie allgemeine Wirtschafts-, Markt- oder Geschäftsbedingungen. Anleger werden darauf hingewiesen, dass solche Aussagen keine Garantien für die zukünftige Leistung darstellen und die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Angaben abweichen können. Die zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf den Überzeugungen, Schätzungen und Ansichten der Geschäftsleitung des Unternehmens zum Datum, an dem die Aussagen vorgenommen werden. Sofern dies nicht durch die einschlägigen Börsengesetze vorgeschrieben ist, ist das Unternehmen nicht verpflichtet, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, falls Änderungen bei den Überzeugungen, Schätzungen oder Ansichten der Geschäftsleitung oder bei anderen Faktoren eintreten.

    Weder die kanadische Wertpapierbörse (CSE) noch deren Aufsichtsbehörde (wie dieser Begriff in den Richtlinien der CSE definiert wird) übernehmen eine Verantwortung für die Angemessenheit oder Richtigkeit dieser Mitteilung.

    Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

    Defence Therapeutics Inc.
    Sébastien Plouffe
    200 Burrard Street, Suite 1680
    V6C 3L6 Vancouver, BC
    Kanada

    email : sebas.plouffe@gmail.com

    Pressekontakt:

    Defence Therapeutics Inc.
    Sébastien Plouffe
    200 Burrard Street, Suite 1680
    V6C 3L6 Vancouver, BC

    email : sebas.plouffe@gmail.com


    Disclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.


    Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von News-Ablage.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.

    Mehrere Defence-Projekte stehen kurz vor der klinischen Phase-I-Studie

    veröffentlicht am 27. Februar 2023 in der Rubrik Allgemein
    News wurden 16 x angesehen • Content-ID 87675